Folgeerkrankungen der Adipositas wiegen schwer – Roundtable diskutiert neue Strategien zur Eindämmung der Fettsucht
(Frankfurt, 19.05.2011) Die Deutschen werden immer dicker. Das hat neben schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit des Einzelnen auch gravierende gesellschaftliche Konsequenzen. Um diesen zu begegnen, bedarf es eines Schulterschlusses der verschiedenen Disziplinen und Akteure im Gesundheitssystem. Im Vorfeld des zweiten Europäischen Tages zur Bekämpfung der Adipositas diskutierten daher, auf Einladung der Adipositas Stiftung Deutschland, Experten aus Medizin und Psychologie über Strategien, wie der Volkskrankheit ganzheitlich Einhalt geboten werden kann.
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Apothekerverband warnt vor unkontrollierter Einnahme von Jod-Tabletten Tabletten
(Frankfurt, 14. Feb. 2011-BVDA) Die aktuelle Diskussion in Deutschland und die erschütternde Katastrophe in Japan haben viele Menschen in Deutschland offenbar verunsichert.
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Fünf Fragen an Professor Dr. Wolf-Dieter Ludwig Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
(03. März 2011) Viele Menschen – insbesondere schwerkranke Patienten – setzen ihre Hoffnungen auf den Fortschritt in der Arzneimitteltherapie. Sie versprechen sich ein längeres Leben oder zumindest weniger Nebenwirkungen. Kann aus Ihrer Sicht die forschende Pharmaindustrie diese Hoffnungen in absehbarer Zeit erfüllen?
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Medikamentöse Hilfe bei Bluthochdruck
(Frankfurt, 19.06.2010 -hf-) Viele Menschen leiden an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da diese Erkrankung oft über Jahre oder Jahrzehnte keine typischen Symptome aufweist, weiß etwa jeder zweite Betroffene nicht, dass er krank ist. Dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte führt zu Schäden an den Blutgefäßen und Folgeerkrankungen drohen. Zudem sind rund zwei Drittel aller Schlaganfälle und die Hälfte aller Herzinfarkte auf arterielle Hypertonie zurückzuführen.
Läßt sich der Blutdruck durch eine Umstellung auf einen gesunden Lebensstil nicht normalisieren, werden blutdrucksenkende Medikamente (Antihypertonika) erforderlich. Eine der am häufigsten eingesetzten Kombinationen bei diesem Krankheitsbild besteht aus Ramipril und Hydrochlorothiazid. Ramipril vermindert die Produktion des Hormons Angiotensin II, das den Blutdruck steigert. Diese Wirkung kommt über eine Hemmung des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) zustande, das an der Bildung von Angiotensin beteiligt ist. Durch die reduzierte Angiotensin-Konzentration weiten sich die Blutgefäße. Zudem verringert sich das Blutvolumen. Das Diurethikum Hydrochlorothiazid kann die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril verstärken, indem es das Blutvolumen zusätzlich reduziert. Es wirkt direkt auf die Niere, wo es ein Transporteiweiß (den Natrium- Kalium-Cotransport) blockiert. Als Folge scheidet der Körper vermehrt Wasser und Kochsalz (Natrium und Chlorid) aus und kompensiert den geförderten Wasserverlust durch Erhöhung der Angiotensinkonzentration.
Zulassung für bufexamachaltige Arzneimittel widerrufen
Frankfurt, 05.10.2010 –BVDA-) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung für bufexamachaltige Arzneimittel am 5. Mai 2010 widerrufen, da man ein erhöhtes Risiko von Kontaktekzemen befürchtet. Somit dürfen Medikamente mit dem Wirkstoff Bufexamac, die gegen Entzündungssymptome der Haut angewendet wurden, beispielsweise bei Neurodermitis oder chronischem Ekzemen, in Apotheken nicht mehr abgegeben werden. Weiterlesen
Frühlingsgefühle sind keine Frage des Alters, Potenzstörungen schon
(Frankfurt, 04.05.2010 -hf-) Von Potzenstörungen sind insbesondere Männer im ‚besten Alter’ betroffen, was ihre Gesundheit und Lebensqualität einschränkt. Seit einigen Jahren können Potenzstörungen wirksam und verträglich mit PDE-5-Hemmern behandelt werden, die vom Patienten fast immer selbst bezahlt werden. Allerdings scheuen viele Patienten die Kosten der Behandlung, nehmen die Therapie nicht wahr oder bestellen Tabletten, häufig gefährliche Fälschungen, über nicht seriöse Quellen aus dem Internet, was große gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Bayer Vital wirkt dieser Entwicklung nun entgegen und senkt den Preis der 10 mg-Tabletten um fast 50 Prozent.
„Die Therapie von Potenzstörungen hat eine enorme Bedeutung für die Gesundheit und Lebensqualität von Männern im besten Alter“, erklärt Professor Dr. Frank Sommer, Experte für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Daher sind Maßnahmen, die mehr Männern mit Potenzstörungen eine fälschungssichere und wirksame Therapie ermöglichen, grundsätzlich zu begrüßen.“ Eine so genannte erektile Dysfunktion, die oft durch eine Verengung der Blutgefäße am Schwellkörper hervorgerufen werde, sei häufig ein früher Hinweis auf sich entwickelnde oder bereits bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher werde der Penis häufig auch die „Wünschelrute des Herzens“ genannt. Allein in Deutschland sind fünf Millionen Männer von Erektionsstörungen betroffen; nur etwa 0,5 Millionen erhalten eine Therapie mit PDE-5-Hemmern.
Für diese Therapien muss man(n) in der Apotheke im Durchschnitt etwa 15 Euro pro Tablette. Viele Patienten lösen, aus Kostengründen, ihr Rezept oftmals gar nicht ein oder versuchen die verschriebenen Tabletten zu zerteilen. Dies ist jedoch problematisch, da die Tabletten nicht für eine Teilung bestimmt sind und somit auch keine exakte Dosierung gewährleistet ist.
Am gefährlichsten für die Gesundheit der Patienten ist zudem die Entwicklung eines Schwarzmarkts im Internet, über den nicht geprüfte Arzneimittel und häufig auch Produktfälschungen illegal vertrieben werden, was große gesundheitliche Risiken für die Käufer mit sich bringen kann. Das Unternehmen Bayer Vital beabsichtigt, mit einer starken Preissenkung dieser Entwicklung zumindest teilweise Einhalt zu bieten
Gestresste Mütter vor dem Burn-Out?
(Frankfurt, 29.04.2010 -hf-) Während das Burn-Out-Phänomen in aller Munde ist, denken die wenigsten Frauen bei übergroßer Müdigkeit, mangelnder Antriebskraft und zunehmenden Konzentrationsschwierigkeiten an einen erhöhten Eisenbedarf. Die Vielfachbelastung durch Beruf, Haushalt, Kinder und Ehe bietet zumeist genügend Gründe für das Gefühl der Antriebslosigkeit. Zumeist Frauen und vor allem Mütter verwenden oft ein Übermaß an Anstrengung darauf, ihren Pflichten auch dann noch zu genügen, wenn die Energie dazu eigentlich fehlt. Sie kümmern sich um alles – außer sich selbst. Weiterlesen...
Hormonhemmer Losartan Wirkstoff des Monats: Losartan
(Frankfurt, 18.03.2010 –hf-) Schätzungsweise 20 Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da diese Krankheit oft über Jahre oder sogar Jahrzehnte keine eindeutigen Symptome aufweist, weiß etwa die Hälfte der Betroffenen nicht, dass sie krank sind. Dabei gehören chronisch erhöhte Blutdruckwerte zu den wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Weiter...
Medikamente des Jahres 2008
Itraconazol lindert Asthma
(Frankfurt, 07.01.2009 –as-) Das Antimykotikum Itraconazol kann einer britischen Studie zufolge die Symptome bei Patienten mit schwerem Asthma bronchiale senken.
Chronisch venöse Insuffizienz:Systemisch therapieren mit natürlichen Antiphlogistika
Entzündliche Prozesse an den Endothelien der venösen Gefäße sollen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung einer chronisch venösen Insuffizienz (CVI) spielen. Weiter ...
Festbeträge und Rabatte
Neue Zulassungen für Arzneimittel
AstraZeneca beantragt europäische Zulassung für Seroquel Prolong®


