BVDA unterstützt Petition der Deutschen Schmerzliga

(Frankfurt/M., 10.05.2011) Der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) unterstützt die Petition der Deutschen Schmerzliga, die darauf abzielt Schmerzmittel von der Austauschpflicht im Rahmen von Rabattverträgen auszunehmen. BVDA-Präsident, Apotheker Thomas Hieble: „Der BVDA befürwortet und unterstützt das Anliegen der Deutschen Schmerzliga. Die Verordnung von Schmerzmitteln, im Rahmen der Vorschriften der Betäubungsmittelvorschriften, gehört ausschließlich in die Hand der Ärzte. Schließlich müssen diese ihre Patienten auf eine individuelle und somit wirksame Dosierung einstellen.“

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Keine freie Arzneimittelwahl mehr für Ärzte?

(Frankfurt, 28.10.2010 –hf-) Nach Vorstellungen der Regierungskoalitionäre CDU/CSU und FDP könnte im(Arneimittelneuordnungsgesetz) AMNOG festgeschrieben werden dass auch Pharmaunternehmen künftig als Vertragspartner bei integrierten Versorgungskonzepten zugelassen werden. Gleiches soll auch für Herstellern von Medizinprodukten gelten.

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Sparpolitik der AOK und weiterer gesetzlicher Krankenkassen in Bayern

Das Budget für zahnerhaltende Maßnahmen in Bayern ist nahezu aufgebraucht.
In der Praxis bedeutet das für die Versicherten (= Kunden) bestimmter Krankenkassen und somit die Patienten, dass das Geld für Maßnahmen wie Füllungen oder Wurzelbehandlungen bis zum Jahresende nur in eingeschränkter Form vorhanden ist. Nicht zwingend notwendige Leistungen werden u.U. von den Kassen überhaupt nicht erstattet oder die Zahnärzte verschieben die Behandlung aufs kommende Jahr.

AOK Bayern, Knappschaft, und die IKK Wohnortkassen zwingen die 8.600 Vertragszahnärzte in Bayern zur stringenten Anwendung des Wirtschaftlichkeitsgebots.
Dies führt dazu, dass der Entscheidungsspielraum des einzelnen Zahnarztes zur individuellen Behandlung eines Patienten = Kunden dieser gesetzlichen Krankenkassen zumindest bis zum 31.12.2010 negativ beeinflußt wird. Somit wird die im SGB V verankerte ausreichende, zweckmäßige, wirtschaftliche und notwendige Behandlung gefährdet.
Die Budgets der Kassen gelten für das ganze Jahr. Immer wieder werden zum Jahresende die Gelder knapp, doch so früh wie dieses Jahr wurden bisher die sogenannten Puffertage noch nicht ausgerufen.

Die Budgetierungen zu Leistungen im Gesundheitswesen sind politisch gewollt und verbunden mit den strategischen Ansinnen dieser gesetzlichen Krankenkassen, Zusatzbeiträge zu vermeiden. Letztlich führt das aber zur Ausgrenzung oder Verzögerung von Leistungen für die Patienten.

Selbst wenn die Zahnärzte ihrer versorgungsverantwortlichen Aufgabe nachkommen wollten, wäre dies wegen der mangelhaften Vergütung für die Leistungen für sie selbst zum wirtschaftlichen Nachteil. Somit wird es nicht ausbleiben, dass Behandlungen verschoben werden müssen. Leidtragende sind die Patienten und v.a. Kinder, Pflegebedürftige, Härtefälle und Geringverdiener, denn der Zusammenhang zwischen sozial schwachen Familien und mangelnder Zahngesundheit ist statistisch erwiesen.

Es besteht die Gefahr, dass diese Entwicklung in Bayern Schule macht und sich auf das Bundesgebiet im Sinne von Abbau in der Versorgungsqualität ausdehnen wird.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben immer mehr Macht. Mangelhafte politische Entscheidungen und die ungeheure Kaufkraft der gesetzlichen Krankenkassen führten und führen zu Qualitätseinbußen in der gesundheitlichen Versorgung und zu ungerechtfertigtem wirtschaftlichen Druck auf Zahnärzte sowie andere Berufsgruppen und Institutionen.
Dieser Entwicklung muss im Sinne eines Erhalts bzw. Ausbaus und einer Wiederherstellung von Qualität und Versorgungsstrukturen dringend Einhalt geboten werden.

Pressestelle DGVP

Änderung der Praxisgebühr stößt auf breite Ablehnung - Versichertenbefragung des WIdO

(05.07.2010) Die 2004 eingeführte Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal findet bei den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) recht hohe Akzeptanz. Änderungsvorschläge wie die Erhebung einer Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch oder eine prozentuale Beteiligung der Patienten an den ärztlichen Behandlungskosten stoßen jedoch auf einhellige Ablehnung.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Repräsentativ-Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) unter mehr als 2.500 GKV-Versicherten. Weiterlesen...

Bundesgerichtshof erlaub Arzneimittelversand für Haustiere

(Frankfurt, 03.05.2010 -BVDA-Frankfurt-) Versandapotheken dürfen, nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Tierarzneimittel verkaufen.
Explizit weisen die Richter jedoch darauf hin, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel und Medikamente für Nutztiere ausgenommen sind. Ein generelles Versandverbot schränke, aus Sicht der obersten Zivilrichter, jedoch die Berufsfreiheit der Apotheker übermäßig ein. Weiterlesen...

Neue Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung

(Frankfurt, 31.03.2010 -hf-) Der Govi-Verlag, Eschborn, teilt mit, dass ab April die Chefredaktion der PZ neu strukturiert wird.

So soll eine vergrößerte Chefredaktion noch umfassender über praxisrelevante, pharmazeutische Themen informieren. Mit Dingermann und Schubert-Zsilavecz (Pharmazeutische Biologie und Pharmazeutische Chemie, Universität Frankfurt) sowie Kloft (Klinische Pharmazie, Universität Halle-Wittenberg) habe man renommierte Vertreter aus drei verschiedenen pharmazeutischen Disziplinen gewonnen. Weiterlesen »

INTER wächst auch in der Wirtschaftskrise

(Frankfurt, 25.03.2010 -hf-) Die Inter-Versicherungsgruppe hat, nach eigenen Aussagen, das Geschäftsjahr 2009 mit einem sehr gutem Gesamtergebnis abgeschlossen. Zudem steht das Unternehmen seit dem 1. Januar 2010 in Vorstand und Aufsichtsrat unter neuer Führung. WEITER...

Keine Schonkost für Apotheken

(Frankfurt, 28.01.2010-BVDA) Mit Unverständnis reagiert der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) auf die jüngsten Äußerungen der Fraktionsvorsitzeden Renate Künast „Bündnis 90/Die Grünen“. WEITER...

Schiedsstelle entscheidet zu Gunsten der Apotheken - BVDA weist Kritik von Steinmeier (SPD) zurück

(Frankfurt, 07.01.2010 –hf-) Nach rund einjähriger Verhandlungsdauer wurde durch die Schiedsstelle der Streit zwischen Krankenkassen und Apotheken entschieden. Demnach wird eine Absenkung des Zwangsabschlags, den Apotheken den Krankenkassen je abgegebener Arzneimittelpackung gewähren müssen, von 2,30 Euro auf 1,75 Euro erfolgen. WEITER...

Schweinegrippe: Am Montag startet die Impfkampagne

(Frankfurt 25.10.2009) In fast allen Bundesländern startet, lt. dpa am Montag die Schweinegrippeimpfung. Dabei müssen sich Ärzte nicht strikt an die Reihenfolge der zu impfenden Personen halten.

Zunächst werden Klinikpersonal, Feuerwehr und Polizei geimpft, später chronisch Kranke. In Niedersachsen beginnt die Impfung erst am Freitag, das Saarland will am Mittwoch starten.

Da Arztpraxen immer nur Zehner-Rationen Impfstoff erhalten, die binnen 24 Stunden verbraucht werden müssen, brauchen sie sich jedoch nicht strikt an die Reihenfolge der zu impfenden Personen halten. Gegebenenfalls könnten, sollten sich nicht ausreichend chronisch kranke Personen melden,  auch zum Start der Impfung gesunde Personen geimpft werden. Weiter ...

Apotheker beraten täglich zu Wechselwirkungen

(Frankfurt, 05.08.2009) Apotheker sollen sich, (laut einer Umfrage*) im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge,  zu wenig um mögliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln kümmern. Apotheker fragten bei Kunden zu selten nach, so die (TK). Nicht immer würde hinterfragt, welche Medikamente der Kunde - neben der aktuellen Verordnung - noch einnimmt. Weiter ...

Besonderes Augenmerk bei Pandemie auf Schwangere

(Frankfurt, 05.08.09) Insbesondere bei Schwangeren muss, bei den ersten Anzeichen des  Verdachtes auf Schweinegrippe, unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Werdende Mütter haben ein besonders hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe.Schwangere haben ein rund vierfach erhöhtes Risiko, sich mit Schweinegrippe zu infizieren. Durch die Infektion mit dem pandemischen H1N1-Virus besteht die Gefahr, dass Schwange eine virale Pneumonie entwickeln, die letztlich zur künstlichen Beatmung führte. Der behandelnde Arzt muss entscheiden, ob schnell  antivirale Arzneien gegeben werden. Weiter ...

EuGH bestätigt Verbot des Fremdbesitzes von Apotheken

(Frankfurt, 19.05.09,as)Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das deutsche Fremdbesitzverbot an Apotheken in seinem Urteil bestätigt.

Die Richter folgten sowohl dem Votum des Generalanwaltes Yves Bot, sowie den Stellungsnahmen der deutschen Bundesregierung und den meisten EU-Mitgliedsstaaten. Somit wurde auch dem zentralen Anliegen des Bundesverbandes Deutscher Apotheker e.V. (BVDA) stattgegeben. Weiter ...

 

Neuer Rekord: Generikaquote erreicht 87 Prozent

Die Generikaquote im generikafähigen Markt hat im Januar einen neuen Rekord erreicht. In 87 von 100 Fällen gaben Apotheker statt des Originals ein Generikum ab, teilte der Branchenverband Progenerika am Freitag mit.

Im Vergleich zum Januar 2008 sei die Quote damit um zwei Prozentpunkte gestiegen. Im GKV-Gesamtmarkt erreichte die Quote abgegebener Generika mit 63 Prozent demnach ebenfalls eine neue Rekordmarke (drei Prozent über Vorjahr).

Im Januar dieses Jahres beliefen sich die Einsparungen durch Generika laut Verband auf eine Milliarde Euro. Für das Gesamtjahr 2008 hat Progenerika durch die Substitution von Originalen eine Ersparnis von elf Milliarden Euro errechnet.

Cannabis wird nicht freigegeben

Cannabis wird nicht zur medizinischen Behandlung freigegeben. Der Gesundheitsausschuss des Bundestages lehnte zwei entsprechende Anträge von den Grünen und der Linken mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der FDP ab. Die Abgeordneten aller Fraktionen sprachen sich allerdings dafür aus, den Einsatz von Cannabis-Wirkstoffen wie Dronabinol (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) unter bestimmten Voraussetzungen zu erleichtern. Weiter ...

Ausschluss von rezeptfreien Arzneimitteln aus GKV-Leistungspflicht

(10.11.2008) Ärzte können nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel nur in Ausnahmefällen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel billigte den Ausschluss dieser Medikamente aus der Leistungspflicht der GKV. Weiter ...

Fremdbesitzverbot garantiert Wettbewerb

Dr. Rolf Koschorrek (CDU) hat sich im Namen seiner Fraktion für den Erhalt des Fremdbesitzverbotes und eine Einschränkung des Versandhandels auf OTC-Arzneimittel ausgesprochen .Das Fremdbesitzverbot sei die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, so Koschorrek. Weiter ...

Gesicherte Arzneimittelversorgung in Gefahr

(Frankfurt, 4.11.2008 –hf) Politische Fehlentscheidungen der Zukunft könnten eine gesicherte und lückenlose Arzneimittelversorgung gefährden, die heute noch von öffentlichen Apotheken geleistet wird. Immer mehr Experten machen auf die drastische Zunahme von Arzneimittelfälschungen aufmerksam. Offenbar bleiben diese Warnrufe von den politische Verantwortlichen ungehört. Weiter ...

Apothekenautomat für Rezepte rechtswidrig

(Frankfurt, 30.09.2008 –as-) Medikamente auf Rezept dürfen nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe nicht von einem computergesteuerten Apothekenautomaten vergeben werden. Solche Abgabeschalter, bei denen der Apotheker über Video zugeschaltet ist, verstießen schon deshalb gegen das Arzneimittelrecht, weil der Apotheker die Echtheit des Rezepts nicht zuverlässig überprüfen könne, so die Karlsruher Richter. Weiter...

Mehrwertsteuer

(Frankfurt, 28.09.2008 –hf-) In Österreich soll, lt. Beschluss des österreichischen Parlaments, die Mehrwertsteuer für Arzneimittel von 20 auf zehn Prozent gesenkt werden.

Der Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) forderte die Bundesregierung auf, dem Beispiel des Nachbarlands zu folgen. Außer Deutschland seien Bulgarien, Dänemark und Norwegen die einzigen Länder in Europa ohne ermäßigten Steuersatz für Arzneimittel.

Apotheken tragen auch beim Versand zur Arzneimittelsicherheit bei

(Frankfurt, 17. September 2008 –hf-) Die Angst vor Arzneimittelfälschungen aus dem Internet ist weit verbreitet und nach Ansicht der WHO, des BKK und seit kurzem beispielsweise auch des Regierungspräsidiums Darmstadt berechtigt. Die Behörde, zuständig für die Apotheken- und Arzneimittelüberwachung in Hessen, warnt – wie auch Behörden anderer Bundeslänger, ausdrücklich vor dem Bezug von Arzneimitteln aus dubiosen Quellen. Weiter ...

Kunden bewerten Apotheken mit Note „gut“

Kunden bewerten nach einer repräsentativen Telefonumfrage des Meinungsforschungsunternehmens infas bei über 3.000 Bundesbürgern, das Apothekensystem mit der Note "gut". Weiter...

Werden die Weichen pro oder contra Fremd- und Mehrbesitzverbot gestellt?

 

Am Mittwoch geht es in Luxemburg um viel! 

Frankfurt, 02.09.2008 -  Vor der Großen Kammer des EuGH werden am Mittwoch, dem 03.09.2008 um 09.30 Uhr das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Italien und das Vorlageverfahren in Sachen einer im ausländischen Fremdbesitz befindlichen Apotheke im Saarland gemeinsam verhandelt.Voraussichtlich werden, neben den Beteiligten, insgesamt zehn Mitgliedsstaaten, zumindest einen Vertreter nach Luxemburg entsenden. Weiter...

Bedrohung der Volksgesundheit durch gefälschte Arzneimittel

Die stark gestiegene Gefahr gefälschter Arzneimittel, die den europäischen und damit auch deutschen Markt erreicht haben, ist Realität.

WHO, BKA und Zoll haben dieses Problem seit geraumer Zeit erkannt und schlagen Alarm.Leider hatte im März auch noch das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass in Deutschland der Arzneimittelbestell- und -abholdienst, der von einigen Drogeriemärkten in Kooperation mit ausländischen Versandapotheken angeboten wird, zulässig ist. Weiter ...

Bundeskriminalamt: Arzneimittelfälschungen via Internet

(Frankfurt, 28.08.2008) Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einen wachsende illegalen Internethandel mit Arzneimitteln festgestellt. Die Arzneimittelkriminalität habe eindeutig zugenommen erklärte BKA-Präsident Jörg Ziercke auf einer Pressekonferenz am Donnerstag dem 28. August 2008 zu schwerer und organisierter Kriminalität. Weiter...

Die Zeichen stehen auf Sturm!

01.04.2008 Bundesweite Praxisschließungen, kollektiver Ausstieg aus dem System und Streiks an Kliniken sind unübersehbare Zeichen gescheiterter Reformen im Gesundheitswesen. Die Ärzte sind nicht länger bereit, Rationierung und überbordende Bürokratie zu Lasten einer effektiven Versorgung ihrer Patienten umzusetzen. Ohne einen deutlichen Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik wird die Versorgung der Bevölkerung auf bisherigem Niveau nicht mehr zu erhalten sein. Weiter...

Schlecker-Versandapotheke darf nicht mit erfundenen unverbindlichen Preisempfehlungen werben

27.03.2008 Die Schlecker-Versandapotheke Vitalsana darf künftig nicht mehr mit erfundenen unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) für die Präparate Vitasprint und Centrum werben. Weiter...

Privatkassen klagen gegen Gesundheitsreform

20.03.2008 Rund ein Jahr nach Inkrafttreten der Gesundheitsreform klagen die privaten Krankenkassen gegen das Gesetz. Mit der DKV und der Victoria Krankenversicherung haben die ersten PKV-Kassen Klagen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.Nach Angaben des Verbandes der Privatversicherer sei der Bevollmächtigter der Berliner Verfassungsrechtler Helge Sodan. Weiter...

Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Versorgung garantieren

20.03.2008 Die kleinen und mittelgroßen Generikahersteller und die inhabergeführten unabhängigen Apotheken in Deutschland haben einiges gemeinsam: sie gewährleisten die Arzneimittelversorgung auf höchstmöglichem Sicherheitsniveau und stehen dabei jeweils untereinander im harten Wettbewerb. Nur das sichert die Wirtschaftlichkeit der Versorgung. Beide, sowohl mittelständische Generikaindustrie, als auch selbständigen Apotheken in Deutschland sehen sich jedoch gleichermaßen in ihrer Existenz bedroht. Weiter...

Landessozialgericht Baden-Württemberg stoppt AOK-Verträge zu Rabattarzneimitteln

28.02.2008 Mit seiner Entscheidung hat das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg die AOK-Rabattverträge nach dem bisherigen Vergabeverfahren als gescheitert erklärt. Das LSG nahm in seiner mündlichen Begründung offenbar eine grundsätzliche Position ein und stellte klar, dass Gesetzliche Krankenkassen nicht von Ausschreibungspflichten befreit sind und sich nach den wesentlichsten Grundsätzen des Vergaberechts richten sollten. Weiter...

Vertragsverletzungsverfahren - Eike Hovermann, MdB

02.02.2008 Stellungsnahme von Eike Hovermann (MdB) zum geplanten Vertragsverletzungsverfahren der EU. Weiter...

EU-Kommission gegen Mehrbesitzverbot

01.02.2008 Die EU-Kommission in Brüssel hat offenbar wegen des Mehrbesitzverbotes für Apotheken ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Weiter...

Interview mit dem BVDA-Vorsitzenden Apotheker Otto Späth

Interview mit dem BVDA-Vorsitzenden Apotheker Otto Späth über die Herausforderungen des Berufstandes, den Zielen und Aufgaben des BVDA sowie zu gesundheitspolitischen Fragen. Weiter...

Apotheken-Systembetreiber AVIE prüft rechtliche Schritte gegen Ex-Geschäftsführer Birkle

Der Apotheken-Systembetreiber AVIE lässt derzeit juristisch prüfen, ob der frühere AVIE-Geschäftsführer Joachim Birkle vertragliche Strukturen geschaffen hat, mit denen die rechtlich gebotene wirtschaftliche Unabhängigkeit von 38 Apotheken unzulässig einschränkt wird. Dies hat die AVIE GmbH & Co. KG mit Sitz im saarländischen Perl heute mitgeteilt. Weiter...

Künftig wird nicht mehr jede Arznei bezahlt

Kassenpatienten müssen sich darauf einstellen, künftig nicht mehr jedes Medikament uneingeschränkt bezahlt zu bekommen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte anlässlich des dritten Jahrestages des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG), wie wichtig die Abwägung von Kosten und Nutzen von Arzneien seien. Weiter...

Deutscher Apothekertag: Ein spätes Sommermärchen für die Apothekerschaft?

Mitte Oktober erhielten es alle Apothekerinnen und Apotheker schriftlich "schwarz auf weis". Der Deutsche Apothekertag soll, nach eigener Einschätzung selbstbewusst gegenüber Krankenkassen, Marktpartnern und Politik aufgetreten sein. Wirklich? Man freut sich (blauäugig?) über die netten Grußworte mit unmissverständlicher Rückenstärkung der politischen Vertreter. Weiter...

Interview mit Staatssekretär Dr. Klaus Schröder am 10. September 2007

Interview mit Staatssekretär Dr. Klaus Schröder zum Fremdbesitzverbot und der Zukunft der Apotheke und Arzneimittelversorgung in Deutschland.

Hier zum Download: Interview

Deutsches Apothekenwesen und europäische Situation

Im Juni 2007 haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf Eckpunkte einer neuen vertraglichen Grundlage für die Union geeinigt. Bezüglich der Sozialpolitik wird wohl die Verantwortung der Mitgliedstaaten für die Festlegung der Gesundheitspolitik sowie die Organisation des Gesundheitswesens gewahrt bleiben. Weiter...

Interview mit dem Europaabgeordneten Dr. Thomas Ulmer (EVPED)

Am Sitz des Europäischen Parlamentes in Straßburg interviewte APOTHEKE AKTIV den Europaabgeordneten Dr. Thomas Ulmer (EVPED)zur Harmonisierung von Apothekenvorschriften und der Arzneimittelversorgung.

Hier zum Download: Interview

Interview mit Peter Schilinski, INTER-Krankenversicherungen

Die INTER-Gruppe gehört zu den bedeutenden berufsständischen Versicherern in Deutschland. Sie richtet traditionell seit Jahrzehnten ihre Aufmerksamkeit auf die Zusammenarbeit mit Ärzten, Zahnärzten und weiteren Freiberuflern. Seit Anfang 2007 arbeitet Inter intensiv mit IHN - International Health Network, um insbesondere auch Apothekern eine maßgeschneiderte Produktpalette anbieten zu können. Peter Schilinski informiert über neue Versicherungsformen, die exklusiv über öffentliche Apotheken angeboten werden.

Hier zum Download: Interview